Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

Subjektive Wirksamkeit der Selbstliebe-EKT-Meditation (S-EKT) bei Prüfungsstress - Eine introspektive Studie zur Emotionalkörper-Therapie (EKT)

Marielena Plat, Friedrich Edelhäuser, Ulrich Weger, Susanna Lübcke, Melanie Neumann

Zusammenfassung:

Viele Student*innen leiden unter Prüfungsstress, welcher z.B. durch Meditation reduziert werden kann. Wenig untersucht wurde bislang die Rolle von Selbstliebe bei der Bewältigung von (Prüfungs-)Stress. Die vorliegende introspektive Studie (Erste-Person-Forschung) untersucht die subjektive Wirksamkeit einer täglichen Anwendung der körperorientierten Selbstliebe-EKT-Meditation (S-EKT) aus der Emotionalkörper-Therapie (EKT) während einer fünfwöchigen stressbelasteten Prüfungsphase. Die Ergebnisse bestätigen die Hypothese, dass sich durch die S-EKT die subjektiv wahrgenommen Selbstliebe erhöht und sie sich ebenfalls mildernd auf den Prüfungsstress auswirkt. Weitere Studien sind nötig, um umfassende repräsentative Ergebnisse zu erhalten.

(aktuell eingereicht bei der Zeitschrift für Körperspychotherapie)

 

Subjektive Wirksamkeit der Emotionalkörper-Therapie (EKT) aus der Sicht von KlientInnen - Eine qualitative Logbuch-Studie

Laura Marschallek, Friedrich Edelhäuser, Anne Söller, Susanna Lübcke, Melanie Neumann

Zusammenfassung:

Die Emotionalkörper-Therapie (EKT) ist eine emotions-, körper- und ressourcenorientierte Methode, die sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen, bei psychischen sowie körperlichen Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt wird. In der EKT geht es primär um das Spüren und achtsame Annehmen aller Emotionen und/ oder Körperempfindungen. Diese qualitative Studie ist die erste, welche die subjektive Wirksamkeit der EKT untersucht. Dafür wurden insgesamt N=55 Logbücher von N=18 EKT-KlientInnen analysiert. Das zentrale Ergebnis dieser Studie ist, dass die ProbandInnen von einer hohen Wirksamkeit der EKT in fast allen Erlebens-Bereichen berichten.

(aktuell eingereicht bei der Zeitschrift für Körperspychotherapie)

 

Introspektive Erforschung der subjektiven Wirksamkeit der EKT zum Inneren Kind

Sonja Gross, Susanna Lübcke, Friedrich Edelhäuser, Melanie Neumann

Zusammenfassung:

Die Emotionalkörper-Therapie (EKT) ist ein emotions- und körperorientiertes ganzheitliches und sanftes Therapieverfahren bei welchem, in einem Entspannungszustand, Zugang zu körperlichen und inneren Prozessen geschaffen wird und Selbstheilungskräfte in der Person aktiviert werden. Ziel dieser Studie ist es anhand dreier Forschungsfragen, die noch unerforschte Methodik der EKT auf ihre Wirksamkeit in Bezug auf das Innere Kind zu überprüfen. Das Innere Kind wird als Speicherort der Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle aus der Kindheit definiert. Über vier Monate führten zwei Teilnehmerinnen eine introspektive Studie zu der EKT zum Inneren Kind durch. Die Erfassung der Daten wurde mittels audio- und schriftlicher Aufzeichnungen festgehalten und anschließend mit der introspektiven phänomenologischen Analyse (IPA) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen das Auftreten von drei Anteilen des Inneren Kindes sowie die erlebten Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse. Zudem können direkte Auswirkungen der EKT zum Inneren Kind festgestellt werden. Insgesamt können drei Hauptwirkungsindikatoren aufgezeigt werden, die eine Wirksamkeit der EKT zum inneren Kind vorerst bestätigen. Es werden Grenzen der Untersuchung sowie die Implikation für zukünftige Forschung und die Praxis diskutiert.

(aktuell in Publikationsvorbereitung)

 

Subjektive Wirksamkeit der EKT-Meditation zum Inneren Kind und zur Geborgenheit - Eine introspektive Erforschung zur Emotionalkörper-Therapie (EKT)

Johanna Hertzberg

Zusammenfassung:

Die Emotionalkörper-Therapie (EKT) ist eine ganzheitliche Therapieform, welche darauf abzielt, die in jedem Menschen vorhandenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. In der vorliegenden Studie wurde die subjektive Wirksamkeit einer gestaffelten EKT-Meditation – bezogen auf das Innere Kind und die Geborgenheit – introspektiv untersucht. Der Begriff des

Inneren Kindes steht symbolisch für die gespeicherten und prägenden Erinnerungen, Erfahrungen und Emotionen der Kindheit. Das Wohlgefühl der Geborgenheit stellt ein menschliches Grundbedürfnis dar, dessen Erlebensursprung in primären Kindheits-Erfahrungen angenommen wird. Die Ergebnisse der zweimonatigen, systematischen Selbstbeobachtung wurden schriftlich und mit Audioaufnahmen dokumentiert und anschließend mit der Interpretativen Phänomenologischen Analyse (IPA) ausgewertet. Im Rahmen der IPA konnten unterschiedliche Erfahrungsdimensionen festgestellt werden, welche während der Durchführung der Meditation aufgetreten sind. Zusätzlich wurden direkte- und langfristige Auswirkungen der Arbeit mit dem Inneren Kind und der Geborgenheit erfasst. Die Ergebnisse bestätigen somit vorerst die Wirksamkeit der EKT-Meditation zum Inneren Kind und zur Geborgenheit. Um von einer repräsentativen Befundlage zur Wirksamkeit sprechen zu können, sind weitere qualitative Untersuchungen erforderlich.

 

 

Subjektive Wirksamkeit der Emotionalkörper-Therapie (EKT) bei beruflichen und studiumsbezogenen Entscheidungsprozessen

– Eine qualitative Prä-Post-Interventionsstudie mit Studierenden

Lisa Pastoors, Susanna Lübcke, Friedrich Edelhäuser, Melanie Neumann

Zusammenfassung:

Berufliche Entscheidungen werden von Studierenden als Rückgrat für eine erfolgreiche Zukunft angesehen und sind demnach äußerst relevant, jedoch herrschen große Unsicherheiten über Karriereentscheidungen. Eine Therapieform, die sowohl verkörperte Kognitionen als auch Emotionen und Intuition miteinbezieht und in den Zusammenhang mit Entscheidungsprozessen bringt, gibt es bislang nicht. Eine solche Methode stellt die Emotionalkörper-Therapie (EKT) dar, die innerhalb einer Prä-Post-Interventionsstudie mit neun ProbandInnen qualitativ untersucht wurde. Die Ergebnisse bestätigen die Hypothese, dass die EKT als subjektiv wirksam bei beruflichen und studiumsbezogenen Entscheidungsprozessen empfunden wird und zu einer Belastungsreduktion führt.

(aktuell in Publikationsvorbereitung)

 

Subjektive Wirksamkeit der EKT-Körper-Selbstliebe-Meditation - Eine qualitative Studie

Sara Rezaei

Zusammenfassung:

Selbstliebe wurde bislang meist im Zusammenhang mit den zwei anderen Teilkomponenten des Selbstmitgefühls, Achtsamkeit und Gemeinsame Menschlichkeit, erforscht. Dabei handelt es sich um ein Konstrukt, dass schon früh, wenn auch nicht namentlich, in verschiedenen psychologischen Theorien und Ansätzen aufgegriffen wurde.

Die vorliegende Prä-Post-Interventionsstudie untersucht die subjektive Wirksamkeit der Körper-Selbstliebe-EKT Meditation (K-S-EKT), die auf Grundlage der Emotionalkörper-Therapie (EKT) entwickelt wurde. Dabei wird die Leitfrage nach der Wirksamkeit anhand von vier untergeordneten Fragestellungen beantwortet. Da es sich um eine erste Untersuchung der K-S-EKT handelt, wurde ein exploratives qualitatives Studiendesign gewählt. Die Probandinnen nahmen jeweils an fünf Meditationen teil und berichteten von ihren Erfahrungen, die sie vor, während und nach der Meditation machten. Die Daten wurden anhand einer Kurzanamnese, eines Logbuchs und eines abschließenden Interviews erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass die K-S-EKT unter anderem einen Einfluss auf die Selbstliebe und den Zugang zu Körper und Selbst hatte. Diese Ergebnisse und aufgetretene Schwierigkeiten und Widerstände werden vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstands diskutiert. Abschließend werden Stärken und Limitationen der Studie erläutert und Implikationen für die Praxis und Forschung gegeben.

(aktuell in Publikationsvorbereitung)