Was ist überhaupt Meditation?

Wer Pausen vom Stress-, Druck,- und Hektikrauschen des Alltags braucht, raus möchte aus dem Gedankenkreisen, mehr Wohlgefühle spüren und sein Wohlbefinden verbessern möchte, der kann es auch einmal mit Meditation versuchen.

 

Helfen kann das Meditieren, je nach Methode, nachweislich auch bei Angst- und Spannungszuständen, Angststörungen und Depression sowie Bluthochdruck. Die therapeutische Wirkung hängt immer davon ab, welche Methode man wählt, wie oft man meditiert und über welchen Zeitraum.

 

Der Begründer des japanischen Zen, Dogen, erklärte die Wirksamkeit vom Meditieren einmal so:

 

"Zweifle nicht an den Möglichkeiten der Meditation,
nur weil es eine so einfache Methode ist.
Wenn Du die Wahrheit nicht dort finden kannst, wo Du bist,
wo sollst Du sie dann finden?"

 

Ganz allgemein ist Meditation die Lenkung der Aufmerksamkeit von außen nach innen in die innere Wahrnehmung z.B. des Körpers, der Gefühle, der Beobachtung von Gedanken oder des Atems. Es gibt viele Definitionen von Meditation, weil es auch so viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, zu meditieren. Du kannst bei Wikipedia einiges finden https://de.wikipedia.org/wiki/Meditation oder auch hier https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/meditation/9412

 

Aber, alles was wirkt, kann auch (unerwünschte) Nebenwirkungen haben. Diese können auch bei einer Meditation auftreten. Denn wenn man den Fokus von außen nach innen lenkt und verstärkt den Körper, die Gefühle und auch Gedankenströme wahrnimmt, kann dies eine ganz neue Erfahrung sein. Man merkt dann überhaupt erst mal das z.B. der Rücken zwickt oder das man traurig oder wütend über eine Situation ist.